19.03.2010 Zwischen dem Nichts und der Unendlichkeit – Spektakuläres und Spekulatives aus dem Reich der Zahlen

„Gott schuf die ganzen Zahlen, alles Andere ist Menschenwerk“ Leopold Kronecker

 

Die Folge der natürlichen Zahlen beginnt mit der Null als der Repräsentation des Nichts und endet im Unendlichen – für uns heutige eine Selbstverständlichkeit. Das ist aber noch nicht lange so. Im alten Griechenland und frühen Mittelalter waren die Null und das Unendliche verfemt. Die Geschichte der Null ist mathematisch-philosophisch, wissenschafts-historisch und lebenspraktisch im höchsten Grad faszinierend. Im Vortrag wird dargestellt, warum das so ist.

 

Überdies werden weitere, im Vortrag dargestellte Zahlenstrukturen, die in vergleichbarer Weise überraschende Einsichten in Zusammenhänge der Physik, Chemie, Biologie aber auch des Alltags und der Ingenieurswissenschaft und nicht zuletzt der Mathematik ermöglichen.

 

Prof. Dr. Herbert Müller 
Hochschule Wismar

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