Zielstellung des Teilprojektes

Die Industrie, KMU, Einpersonenunternehmen, Schulen, Hochschulen, öffentliche Einrichtungen benötigen für ihren Bestand und Entwicklung, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit einer soliden Schul-, Berufsaus- und /oder Hochschulausbildung und einer hohen sozialen Kompetenz. Auf dieser Grundlage werden die Tagesanforderungen, wie Anforderungen:

  1. aus Liefer- und Leistungsangeboten/ -verträgen
  2. die aus langfristigen Entwicklungsvorstellungen resultieren

entsprechend der dazu vorhandenen Problemkenntnisse und Lösungsvorrausetzungen mehr oder weniger gut bewältigt.
Die Dynamik im Wechsel der Anforderungen, sachlich/wirtschaftlich/privat, bedingen immer neue und sich ändernde Zusatz- und Anpassungsqualifikationen die sich von der beruflichen bis zur nichtberuflichen Bildung erstrecken. Zukunftserfordernisse verlangen weitergehende Qualifizierungen über die Standardausbildung hinaus. Diese Qualifikationen sind zumeist in einem immer kürzeren Zeitraum und im schnellen Wechsel erforderlich. Die Anzahl der KMU und Kleinstunternehmen, die Auftragslage auch im Handwerk sind ein beredetes Zeichen für diese Situation in der Wirtschaft.
Das erfordert schnelles, flexibles und wenig aufwendiges reagieren der Unternehmen, Einrichtungen und Personen. Zumeist aber mit zusätzlichem Fachwissen und -können.
Das derzeit vor allem in Lehrgangsform angebotene Anpassungswissen und der Erwerb von kongruenten Fertigkeiten (Anpassung an veränderte Aufgabenstellungen) entspricht nicht der Vielfalt der Veranlassungsgründe, deren Besonderheiten und zeitlichen Erfordernissen. Daraus resultiert eine Neugestaltung der Bildungskonzepte und -techniken. Im Anhang der Beschreibung des Teilprojektes ist dieses Anliegen in einer Übersicht dargestellt (s. Anlage 1).

Wichtige Ziele für die Gestaltung neuer Bildungskonzepte und Techniken sind danach:

  1. Stärkung der Bildungsbereitschaft aller sozialen Schichten für ein lebenslanges Lernen
  2. Schneller Erwerb von Zusatzwissen
  3. flexibles Manövrieren in Angeboten zur Erhöhung der Treffsicherheit und Vermeidung unnötiger überreichlicher Informationen
  4. anforderungszeitnahe Bildung
  5. Bildung am Veranlassungsort
  6. Anlassorientierte Modulbezeichnung (nicht programmorientiert)
  7. Stimulierung bisher Bildungsfremder, Teilgebildeter und sozial Fehlentwickelter zum Lernen und Anwenden
  8. Integrationshilfen für Mütter und im Arbeitsmarkt nicht verankerte Bürger
  9. Eigendynamik des Bildungsangebotes