Rapid Prototyping in der Produktentwicklung


Die Methoden und Verfahren des Rapid Prototyping sind in ständiger Entwicklung. Die Entwicklung auf diesem Sektor orientiert sich an den Kundenwünschen und den sich ständig ändernden Randbedingungen der Produktentwicklungskette.

Eine Herausstellung der erfolgreich kommerziell genutzten Verfahren ist für den Anwender dabei von entscheidender Bedeutung. Die Darstellung der für den jeweiligen Anwendungszweck vorhandenen Kapazitäten in Verbindungen mit den Erfordernissen erklärt die große Vielfalt der Verfahren und Methoden. Der Einblick in Verfahrensprinzipien, die verwendeten Materialien, die erforderlichen Nebenbedingungen und die Einsatzgebiete vermittelt erste Kenntnisse in die Möglichkeiten des Rapid Prototyping innerhalb der Produktentwicklungskette. Herausragende Eigenschaften dieser Tools sind dabei sicher die Einsparung von Zeit, die Erzielung hoher Genauigkeiten und die physikalische Präsentation der Prototypen.

In Zusammenarbeit mit den Teilprojektpartnern sollen Prozesse miteinander verknüpft werden, so dass die Vorteile der Rapid Prototyping Verfahren bei der Platzierung in den einzelnen Technologien optimal genutzt werden können. Eine Orientierung des Einsatzes liegt dabei auf der möglichen Deckungsgleichheit von Erfordernissen der einzelnen Teilprojekte und den Möglichkeiten des Rapid Prototyping.

Darüber hinaus werden Strukturen für den Informations- und Datenaustausch geschaffen, die sich durch hohe Flexibilität und kurze Reaktionszeiten auszeichnen, um die Vorteile CAE - gestützter Produktentwicklungsverfahren optimal nutzen zu können. Die richtige Positionierung des Ingenieurs als für die Steuerung und Konzipierung dieser Strukturen Verantwortlichem und die Nutzung der Kenntnis der zur Verfügung stehenden Rapid Prototyping Technologien ist hier ergebnisentscheidend.

Die Definition von verwertbaren Vorlagen für die Konzipierung von Nutzungsszenarios, stellt einen wesentlichen und für die erfolgreiche Arbeit des Projektes entscheidenden Faktor dar. Die Nutzungsszenarios orientieren sich dabei immer an den aktuellen Anforderungen im Bereich der Produktentwicklung sowie der Aus- und Weiterbildung. Entstehende Nutzungsszenarios sollen den aktuellen Marktanforderungen ebenso standhalten wie dem Weiter- und Ausbildungsbedarf von Ingenieuren. Großen Einfluss auf die Konzipierung wird die Beachtung von Einflüssen aus anderen Industriezweigen sowie der jeweiligen Entwicklungstendenzen nehmen.

Die Gestaltung möglicher Handlungsschemata soll die zukünftige Netzwerkgestaltung positiv unterstützen.

Das Ziel des Projektes besteht in der Verknüpfung von Teilprozessen der Unterprojektpartner, die für die Lösung von Produktentwicklungsaufgaben unerlässlich sind und der etappenweisen Bereitstellung des „Know-how" der Beteiligten in Bildungsangeboten.